OB Jürgen Roters im Gespräch

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Deutz, 13.07.2015. Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Historischer Park Deutz e.V. (FHPD), anlässlich der Eröffnung der neuen Freitreppe des Rheinboulevards in Deutz, nannte Oberbürgermeister Jürgen Roters den FHPD einen Verein, der sich mit kritischem aber konstruktivem Dialog zu Wort meldet. Gleichzeitig signalisierte er die Annahme der angebotenen Schenkung des FHPD durch die Stadt Köln.

Anlässlich des 5. Deutzer Kastellfestes Ende Juni 2015 hatte der FHPD, der sich seit Jahren für die Realisierung des Historischen Park Deutz im eingetragenen Bodendenkmal „Kastell Divitia“ einsetzt, der Stadt nämlich eine Schenkung angeboten, mit der eine Beleuchtungsanlage für die Reste des römischen Osttores und Informationstafeln für den HPD finanziert werden sollen.

 

„Wir wollen Verantwortung übernehmen wo öffentliche Mittel fehlen.“

 Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende des FHPD, Thomas-Georg Tremblau, nicht nur diese Schenkung, sondern begründete auch die Aktivitäten des Fördervereins. „Nicht zuletzt durch die Übernahme der Patenschaften über das spätrömische Osttor und die angrenzenden Grünanlagen ‚ Am Deutzer Kas-tell‘ leben wir seit nun rund zwei Jahren bürgerschaftliches Engagement und übernehmen so Verantwortung  für einen Teil unseres gemeinsamen historischen Erbes.“

Neues UNESCO-Welterbe für Köln

Geht es nach den Antragstellern und der Deutschen Limeskommission, so wird Köln schon in wenigen Jahren mit dem spätrömischen Kastell Divitia (310 – 315  n. Chr.) einen Teil eines neuen UNESCO-Weltkulturerbes haben. Der Antrag zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO ist gestellt und die Chancen auf Erfolg sind wohl mehr als gut. Dann wird in Köln über eine erlebbare Präsentation der „Deutzer Bodenschätzen“ nachgedacht werden müssen. Mit der Idee vom Historischen Park Deutz und den aktuellen Überlegungen zur Präsentation der Archäologie im neuen Rheinboulevard ist da sicher ein beispielgebender Anfang gemacht.

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Stadtrat muss Historischen Park Deutz als eigenständiges Projekt beschließen

Nun wird der Kölner Stadtrat noch folgen müssen und den Historischen Park Deutz auch offiziell als Städtebau-Projekt beschließen. Denn nur so wird es möglich sein auch Fördermittel aus den verschiedensten Töpfen zu beantragen.

Kastellfest 27. und 28. Juni 2015

Das 5. Deutzer Kastellfest des FHPD

Nach 2011, 2012, 2013 und 2014 lädt der FHPD bereits zum fünften Mal zum Deutzer Kastellfest ein, einem Geschichts-, Kultur- & Veedelsfest für die ganze Familie, das in seiner Art in Köln wohl sicher einmalig ist.

Mit diesem jährlichen Höhepunkt seiner Vereinsarbeit will der FHPD auch in diesem Jahr wieder auf die große Bedeutung des historischen, archäologi­schen und kulturellen Erbes von Deutz aufmerksam machen und für das gemeinsames Ziel des Vereins werben – den Historischen Park Deutz in einem zukünftigen UNESCO-Welterbe „Niederger­mani­scher Limes“.

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1700 Jahre Fertigstellung des Deutzer Kastells

Deutz, der rechtsrheinische und zweitälteste Teil der heutigen Kölner Innenstadt, findet seinen Ursprung in der Gründung des zwischen 310 und 315 n.Chr. unter Kaiser Konstantin erbauten Brückenkopfkastells „Castrum Divitium“ (Divitium, Divitia = Deutz). Diese mächtige und stark befestigte Militäranlage der Römer diente zu Anfang des 4. Jahrhunderts dem Schutz der ungefähr gleichzeitig erbauten konstantinischen Rheinbrücke ins damalige römische Köln (CCAA – Colonia Claudia Ara Agrippinensium), aber auch ganz allgemein zur militäri­schen Sicherung des durch germanische Übergriffe bedrohten Limes, der Grenze des römischen Imperiums.

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Mit seinen Deutzer Kastellfesten erinnert der FHPD nicht nur an diese römischen Ursprünge, sondern auch an die Zeit der Franken, die nach dem Rückzug der Römer das Kastell übernahmen und zu einer fränkischen Siedlung bzw. zu einem fränkischen Königshof ausbauten. Weiterhin aber auch an die prägenden Epochen des frühen und späten Mittelalters, an die Entwicklungen der Neuzeit und die starken Einflüsse der Preußen, die Deutz zu einer stark befestigten Garnisonsstadt machten.

Das 5. Deutzer Kastellfest wird aber sicher verstärkt und in besonderer Weise die Römerzeit beleuchten, jährt sich doch in diesem Jahr die Fertigstellung des Deutzer Kastells zum 1700sten Mal. Mit breiter Unterstützung der mit dem FHPD befreundeten Vereine wird dieses Wochenende wieder zu einem Event erlebbarer Geschichte werden. So wird für die Besucher im großen Römerlager, u.a. von den Praetorianern der Cohors I Praetoria und den Mitgliedern des Castra Asciburgium e.V. aus Moers, Interessantes aus dem römischen Militär- und Zivilleben zu erfahren sein. Der FHPD wird an beiden Tagen mehrere Führungen anbieten, bei denen auch die Spuren der römischen Geschichte von Deutz gezeigt werden.

Vom frühen Mittelalter in die Neuzeit – beim Kastellfest ist mitmachen ausdrücklich erwünscht!

Im Mittelalter-Lager der Terra Coloniensis e.V. wird wieder von Freitag bis Sonntag so gelebt werden, wie es vor rund 1000 Jahren hier in Deutz üblich gewesen sein mag. Hier werden mittelalterliche Speisen und Getränke zu probieren sein und bei ihrer Zubereitung zugeschaut werden können. Ein besonderes Highlight werden sicher wieder die mittelalterlichen Modenschauen sein, die von den Mitgliedern der Terra Coloniensis auf der Kastellfestbühne präsentiert werden.

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Aber auch über die Neuzeit und die wichtige Zeit der Preußen in Deutz werden sich die Besucher bei der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. (AFK), bei Fortis Colonia, bei den Deutzer Schützen und in der großen Fotoausstellung des Poller Heimatmuseums informieren können. Wie überall und an allen Ständen wird man auch hier nicht nur schauen können, sondern zum aktiven Mitmachen aufgefordert.

Nicht nur Geschichte und Kultur – auch Musik, Spiel Spaß und Unterhaltung!

Ein buntes Bühnenprogramm, das kaum Wünsche offen lassen wird, umrahmt das Gesamtangebot des Kastellfestes. Vom Altmeister des kölschen Liedguts Ludwig Sebus (Luur ens von Düx noh Kölle …), über die Kölner Bands FIASKO, PLÄSIER und GANZTAGSHELDEN, die Jazz-Formation CASINO aus Bonn bis hin zu THE BEAT goes on oder dem Kölner Sänger Wolfgang Hildebrandt wird sicher wieder für jeden etwas dabei sein.

Für die Freunde klassischer Musik wird es dann zum Abschluss des Kastellfestes am Sonntag in der ehemaligen Abteikirche Alt St. Heribert noch ein Konzert mit Musik des Barock geben. Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits die Sopranistin Bella Liebermann und die Pianistin Irena Tabaker.

So spannt der Förderverein Historischer Park Deutz auch beim 5. Deutzer Kastellfest wieder den Bogen über alle Epochen der Deutzer Geschichte hinweg und zeigt auf unterhaltsame Art und Weise, wie Kultur damals und heute war und ist.

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Neben viel Information und Unterhaltung bietet der FHPD in diesem Jahr erstmalig für Kinder und ihre Familien eine Kastellfest-Rallye an, bei der es an zehn Ständen unterschiedliche Aufgaben zu lösen gilt. Für die Teilnehmer dieser Rallye wird es dann am Sonntag eine große Verlosung geben, bei der es ausgesprochen attraktive Preise zu gewinnen gibt, die u.a. von einigen Deutzer Firmen gestiftet wurden. Der 1. Preis ist beispielsweise ein Familien-Wochenende für 4 Personen (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Archäologi­schen Landschaftspark Nettersheim/Eifel.

Eine Veranstaltung mit solch umfangreichem Programmangebot muss natürlich auch finanziert werden. Dies geschieht u.a. auch durch die Einnahmen aus einem Antik-. Trödel- & Büchermarkt mit teilweise hochwertigen Antiquitäten, die von Deutzer Bürgerinnen und Bürgern dem FHPD gestiftet wurden.

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Eröffnet wird das 5. Deutzer Kastellfest in einer kleinen Feierstunde am Samstag, den 27. Juni 2015 um 12.00 Uhr durch den Vorstand des FHPD als Veranstalter, den Kölner Bürgermeister und Schirmherrn der Kastellfeste Hans-Werner Bartsch und den Ersten Landesrat Reiner Limbach, in Vertretung der Direktorin des Landschaftsverbands Rheinland (LVR). Ludwig Sebus wird diese Feierstunde mit einigen seiner bekannten Lieder (Luur ens vun Düx noh Kölle) umrahmen.

Also dann … Lasset die Spiele beginnen!

 

Vortrag Kastell & Kloster – Pilgerstationen in Deutz

„Kastell & Kloster – Pilgerstationen in Deutz“

Vortrag mit PowerPoint-Präsentation in der Kirche Alt St. Heribert in Köln-Deutz (Urbanstraße 1)

Referent: Kunsthistoriker Christoph Kühn, M.A. (www.pilgerbibliothek.de)

termin-06-01-04-pilgerstationen-1Auf dem Weg zum Kölner Dom machen seit Jahrhunderten viele Pilger Station in Deutz. Vor der Deutzer Fahr, einer der am meisten frequentierten europäischen Flussfähren des Mittelalters und der frühen Neuzeit, bündelten sich die Handels- und Pilgerrouten, die aus Nord-, Süd- und Ostdeutschland in die Sancta Colonia, das Heilige Köln, führten.

Auch Deutz konnte in seiner Benediktinerabtei mit den Reliquien der Heiligen Heribert und Rupertus sowie einer der größten Sammlung von Überresten der elftausend Jungfrauen einen eigenen Heiligenhimmel anbieten. Der Gründer der Abtei, Erzbischof Heribert, hatte den Bauplatz offenbar auch im Bewusstsein einer Standortkontinuität zu dem römischen Kastell gewählt, dass von jenem Kaiser gegründet wurde, der als erster Herrscher das Christentum im Römischen Reich toleriert hatte.
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Damit zog Heribert eine Linie von Konstantin I. über Karl den Großen zu Kaiser Otto III., für den die Abteikirche wohl als Memorialbau geplant war. Der Förderverein Historischer Park Deutz freut sich sehr, dass für diesen Vortrag über die Bedeutung von Deutz als Pilgerstation der Kunsthistoriker Christoph Kühn M.A. gewonnen werden konnte.

Ein besonderer Dank geht hier aber auch an die Griechisch-Orthodoxe-Kirchengemeinde Köln, die es ermöglicht hat, dass dieser Vortrags-abend in ihrer Kirche Alt St. Heribert stattfinden kann.

 

Wann:
 Dienstag, 06.01.2014 (Heilige 3 Könige) – 19.00 Uhr
Wo:
 Kirche Alt St. Heribert in Köln-Deutz – Urbanstraße 1

Die Rheinischen Versorgungskassen unterstützen den FHPD

Die Rheinischen Versorgungskassen (RVK),  einer der bedeutendsten Kölner Investoren,  unterstützen den FHPD mit 5.000,- € !

Anlässlich der Nikolausfeier des FHPD am 06. Dezember 2014 in den Historischen Gewölbekellern der ehemaligen Benediktiner-Abtei St. Heribert in Deutz übergab, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Andreas Hupke, der Geschäftsführer der Rheinischen Versorgungskassen, Herr Reinhard Elzer, an den FHPD einen Spenden-Scheck in Höhe von 5.000,- €. Konnte es hierfür ein passenderes Datum geben als den Nikolaustag?

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Diese finanzielle Unterstützung bedeutet für den Förderverein nicht nur eine willkommene Finanzspritze, sondern ist sicher auch eine wertvolle Anerkennung durch einen großen Kölner Investor; sind die Rheinischen Versorgungskassen u.a. doch Eigentümerin von maxCologne (Lanxess-Hauptverwaltung am Deutzer Rheinufer), dem Rheinetagenhaus und dem Köln-Triangle.

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In den vergangenen drei Jahren haben wir immer wieder zu hören bekommen, mit unseren Forderungen nach einer verstärkt erlebbaren Integration von Archäologie und Geschichte in neue und aktuelle Bauvorhaben der Stadt Köln würden Investoren abgeschreckt und verunsichert. Zumindest hier in Deutz scheint dies jedoch – wie man jetzt sieht – nicht der Fall gewesen zu sein. In seinem Grußwort betonte Herr Elzer sein großes  Interesse an Kölner Archäologie und Geschichte. So soll der von den Rheinischen Versorgungskassen zur Verfügung gestellte Betrag u.a. auch für Informationstafeln in einem Historischen Park Deutz und für die Beleuchtung der Reste des römischen Kastelltores verwendet werden, für das der FHPD ja bereits 2013 eine weitreichende Patenschaft übernommen hat.Vielleicht kann dieses Engagement der RVK für andere Deutzer oder Kölner Unternehmen ja signal- und beispielgebend sein, für ein verstärktes Engagement im Rahmen von Denkmalschutz und Denkmalpflege, zum Wohl unserer Stadt, ihrer Bewohner und ihrer Gäste.

Bezirksbürgermeister Andreas Hupke anlässlich der Nikolausfeier des FHPD:

„Eine der beeindruckendsten Feiern die ich bisher erleben durfte! Der Nikolaus wusste von A-Z wo er herkam und was er auch alles zu seinen Lebzeiten an Gutem getan hat! Ein Vergnügen ihm zuzuhören! Es machte ihm sichtlich eine Freude, Kinder und Erwachsene an bzw. in einer Stätte beschenken zu können, die so alt ist wie er!

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Ich weiß jetzt allerdings auch, warum die römischen Bürger damals für ihre Villen die Bodenheizung erfunden haben! Wie die einfachen römischen Soldaten das damals -da waren die Winter ja noch kälter- in den Gemäuern im Deutzer Kastell ausgehalten haben, bleibt mir ein Rätsel ! Jedenfalls, was mich anbelangt, der ich wirklich kein Weichei bin: Ich hatte trotz „Hightech-Survival-Schuhen“ und entsprechenden Socken eiskalte Füße nach der Feier!

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Aber wie gesagt: In jeder Hinsicht ein unvergessliches Erlebnis! Ich würde jeder Zeit wieder ins Kastell pilgern, um dort dem Nikolaus zu begegnen!

Deutz hattet immer seine Schätze! Bisher wusste das kaum einer – außer dem Nikolaus!“

Lebendiger Adventskalender Deutz 2014

Die Nikolausfeier des FHPD nicht nur für Kinder
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Samstag, den 06.12.2014 – 15.00 bis 17.00 Uhr in den Gewölbekellern der Alten Abtei
St. Heribert mit offizieller Übergabe eines Sponsoren-Schecks durch Reinhard Elzer, den Geschäftsführer der Rheinischen Versorgungskassen (RVK) an den FHPD

nikolaus-2014Im Rahmen des Deutz-Dialogs ist die Idee entstanden, in diesem Jahr in Deutz einen lebendigen Adventskalender zu
veranstalten. Alle Deutzer und Deutzerinnen waren eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Die Resonanz war überwältigend.

An jedem Tag des Advents 2014 gestalten nun Deutzer Bürger und Bürgerinnen, Deutzer Firmen, Organisationen und Vereine ein „Fenster“
dieses ersten lebendigen Adventskalenders von Deutz. Das geht vom gemeinsamen Plätzchen backen und Glühweintrinken mit adventlichem Trompetenspiel über
besinnliches Adventsliedersingen bis hin zum „Düxer Adventsklaaf“ von Deutzkultur.

Der FHPD hat das sechste „Fenster“ übernommen und lädt ein in die Historischen Gewölbekeller unter der ehemaligen Benediktiner-Abtei St. Heribert (heute Caritas-Altenzentrum Köln-Deutz) zu einer Nikolausfeier für junge Familien mit Kindern.

Was: Nikolausfeier des FHPD
Wann: Samstag, 06. Dezember 2014 – 15.00 Uhr
Wo: CAZ St. Heribert, Urbanstraße 1, 50679 Köln-Deutz

Drei Jahre FHPD

Vorstand mit großer Mehrheit für weitere 3 Jahre bestätigt 

gelebte-partnerschaft-advent-2014-logoAnlässlich der Mitgliederversammlung des FHPD am 13.11.2014 im Hotel Skada-City in Köln-Deutz wurde der vierköpfige Vereinsvorstand nach 3-jähriger Amtszeit neu gewählt. Im Amt bestätigt wurde einstimmig der bisherige Vorsitzender des FHPD, Thomas-Georg Tremblau, der besonders für seine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit der letzten Monate mit ausdrücklicher Zustimmung und anhaltendem Applaus bedacht wurde.

Mit ebenso großer Mehrheit wurde Dipl. Kfm. Rolf Lüttgen zum 2. Vorsitzenden gewählt. Rolf Lüttgen ist als waschechter Deutzer und „Mann der ersten Stunde“ bereits 2010 als Mitglied der damaligen Bürgerinitiative BID bei unseren ersten Aktionen aktiv dabei gewesen. Am 11.11.2011 war er elftes Gründungsmitglied des FHPD.
Jens-Uwe H. Schweitzer, ebenfalls Gründungsmitglied des FHPD und seit 2011 in der Position des 2. Vorsitzenden, trat aus persönlichen Gründen nicht wieder zur Wahl an. Ihm gilt unser herzlicher Dank für drei Jahre Vereinsarbeit.

Sascha Ringling, B.A. (Schatzmeister), als weiteres Gründungsmitglied, und der Deutzer Hotelier Dirk Dellhofen (Schriftführer) wurden als weitere Vorstandsmitglieder bestätigt und mit eindrucksvoller und deutlicher Mehrheit in den neuen Vorstand wiedergewählt.

3 Jahre erfolgreich mit bürgerschaftlichem Engagement

Entstanden aus einer Bürgerinitiative zählt der FHPD heute sicher nicht zu den größten, aber ganz bestimmt zu den aktivsten Vereinen im rechtsrheinischen Köln. Er hat sich in den 3 Jahren seines Bestehens, auch über die Grenzen von Deutz hinaus, mit den verschiedensten Veranstaltung einen Namen gemacht. Das Deutzer Kastellfest www.deutzer-kastellfest.de , das im Mai 2015 zum fünften Mal gefeiert werden kann, die Deutzer Gespräche und sicher nicht zuletzt die Patenschaften über die Reste der östlichen Toranlage des spätrömischen Kastells Divitia sind hierbei herausragende Highlights und Beispiele für erfolgreiches bürgerschaftliche Engagement.

Nicht nur in Deutz erreichte der FHPD übrigens in den vergangenen Jahren verstärktes Interesse an einer erlebbaren Integration von Stadtgeschichte und Archäologie in ein modernes Stadtbild. Nach heute weit verbreiteter Ansicht  würde beispielsweise der Historische Park Deutz einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert für den rechtsrheinischen Teil der Kölner Innenstadt und nicht zuletzt auch für den neuen Rheinboulevard bedeuten. Deutz wäre mehr als nur Aussichtspunkt auf Dom und Altstadt.

Mit wachsenden Mitgliederzahlen in die nächsten 3 Jahre

Zu den jetzt rund 100 Mitgliedern des Fördervereins zählen neben vielen Deutzer Bürgern mittlerweile auch zahlreiche Firmen und Vereine, wie beispielsweise die Interessengemeinschaft für Handel, Gewerbe und Dienstleistung e.V, (IG Deutz), Deutzkultur, die IG Deutzer Dienstagszug, das Collegium Romanum, Fortis Colonia und der Heimatverein Alt-Köln. Hinzu kommen natürlich unsere befreundeten Vereine und Organisationen.

Bedeutender Kölner Investor unterstützt den FHPD

Entgegen der Einschätzung mancher Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung hat sich ein großer Kölner Investor nicht davon abbringen lassen, den FHPD, der sich bekanntlich für eine verstärkt erlebbare Präsentation der Kölner Bodendenkmäler einsetzt, mit einer größeren Spende zu bedenken. Bei der bevorstehenden Nikolausfeier, am 06.12.2014, wird er dem FHPD in den historischen Gewölbekellern der alten Abtei St. Heribert offiziell einen Spendenscheck in Höhe von 5.185,- € übergeben.

Mit dem FHPD in den Advent 2014

Gelebte Patenschaft

Mit dem FHPD in den Advent 2014

gelebte-partnerschaft-advent-2014-baumEiner der wohl größten Weihnachtsbäume von Deutz, der Weihnachtsbaum des FHPD, erstrahlt ab Freitag, den 28. November 2014 in der Parkanlage am römischen Osttor.

Bei vorweihnachtlichen Klängen, gespielt von Bläsern des Deutzer Gymnasiums Schaurtestraße, und einem bunten Rahmenprogramm mit Punsch und Glühwein aus der Küche des Caritas-Altenzentrums St. Heribert, werden Vorstand und Mitglieder des FHPD, gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, am Freitag, den 28.11.2014 um 16.00 Uhr den Weihnachtsbaum des FHPD am Osttor erstrahlen lassen.

Anschließend laden der FHPD und das Altenzentrum  St. Heribert zu einem offenen Singen ins Foyer des Altenzentrums ein. Am Klavier begleitet Daniel Konrad, Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Deutz/Poll, die Gäste zu alten und neuen Adventsliedern.

Freuen dürfen wir uns auch auf stimmungsvolle Programmbeiträge des Heimatvereins Alt-Köln und der Griechisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde „Kimisis“.

Der FHPD lädt hierzu herzlich ein und freut sich auf Ihren Besuch !

Was:

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Wo:

Start in den Advent

Freitag, 28.11.2014 – 16.00 Uhr

Am Osttor, Urbanstraße 1, 50679 Köln-Deutz

Aktuelle Stellungnahme des FHPD zu Reaktionen auf die Aktion „10.000 Postkarten an den Oberbürgermeister“

Köln, 01.10.2014

In den letzten Wochen hat die gemeinsame Postkartenaktion der drei Kölner Vereine Fortis Colonia e.V., Heimatverein Alt Köln e.V. und Förderverein Historischer Park Deutz e.V. (FHPD) für etlichen Wirbel und erhebliche Verstimmung in Teilen der Kölner Stadtverwaltung, vor allem im Amt für Bodendenkmalpflege, gesorgt. Dies hat dazu geführt, dass der bislang gute Kontakt zum Römisch-Germanischen Museum Köln und der Kölner Bodendenkmalpflege, derzeit „auf Eis“ liegt.

Am 29. September äußerte sich Dr. Marcus Trier bei einer Veranstaltung des Architektur Forum Rheinland e.V. zur oben genannten Aktion. Die Empörung liegt scheinbar vor allem in dem Begleit­text zur Postkartenaktion begründet. Hier wird folgendes Szenario dargelegt:

Vor fünf Jahren stürzte das Kölner Stadtarchiv ein. Neben dem Archiv für Papier und Pergament gibt es aber noch ein zwei­tes Stadtarchiv über und unter der Erde. […] Aber auch dieses zweite Stadtarchiv ist akut bedroht.“

Dieser Abschnitt sollte lediglich die gleichwertige Bedeutung der Bau- und Bodendenkmäler, visualisiert als ein zweites Stadtarchiv, hervorheben. Leider wurde jedoch die Tatsache des Archiveinsturzes, bei dem tragischer weise zwei Menschen ihr Leben verloren, zum Dreh- und Angelpunkt in der Gegenargumentation der Verwaltung. Die eigentliche Aussage der Postkartenaktion, so wie sie seitens der Vereine gemeint und auch in weiten Kreisen verstanden wurde, trat somit bedauerlicherweise in den Hintergrund:

„[…] Teile des kultu­rellen Erbes unserer Stadt [werden] zugunsten einer beton- und profitorientierten Stadtplanung un­wiederbringlich vernichtet […].

Sinn und Zweck der Postkartenaktion war die Herausstellung, dass Entscheidungen seitens der Stadt bezüglich Stadtentwicklung und –planung häufig dazu führen, dass Archäologie zerstört wird. Natürlich ist es Aufgabe der Bodendenkmalpflege, diese Archäologie vorher zu dokumentieren und Eingriffe möglichst gering zu halten. Auslöser für das Problem ist unseres Erachtens jedoch nicht die Bodendenkmalpflege, sondern die Stadtplanung. Als Außenstehende stellen wir uns die Frage, in wieweit die Bodendenkmalpflege hier nicht selbst einem Druck seitens der Stadtverwaltung unterliegt, der unter anderem auch einem Investoreninteresse geschuldet ist. In aller Deutlichkeit weisen wir noch einmal darauf hin, dass es niemals unsere Absicht war einzelne Personen anzugreifen oder die Arbeit der Bodendenkmalpflege zu diskreditieren. Wie im Begleittext und auch während der Pressekonferenz zur Postkartenaktion dargelegt, war es unsere Absicht:

„[…] die Arbeit der Verantwortlichen [zu] unterstützen, die mit dem Schutz unserer Geschichte und ihrer Zeugnisse betraut sind – damit Köln nicht zu einer gesichts- und geschichtslos aussehenden Stadt wird.“

Letztlich hat die falsche Interpretation unserer Absichten dazu geführt, dass die Initiatoren der Postkartenaktion in Misskredit geraten sind. Äußerst befremdlich und enttäuschend empfanden wir es als Förderverein Historischer Park Deutz, dass jegliche Versuche unsererseits zu einem klärenden Gespräch bisher unbeantwortet blieben. Umso mehr, als dass es zwischen den Vorständen der Vereine Fortis Colonia e.V. und Heimatverein Alt Köln e.V. und dem Römisch-Germanischen Museum ein klärendes Gespräch gab, bei dem der Vorstand des FHPD explizit ausgeschlossen wurde. Dies zeigt deutlich, dass seitens des Römisch-Germanischen Museums und der Bodendenkmalpflege der FHPD als hauptverantwortlicher Initiator der Postkartenaktion gesehen wird. Wir möchten an dieser Stelle deutlich betonen, dass die Aktion gemeinsam mit den Vorständen aller drei Vereine beschlossen wurde und dass insbesondere der Begleittext, welcher zu den eingangs erwähnten Irritationen führte, durch Mitglieder des Vorstands von Fortis Colonia e.V. verfasst wurde.

Wir würden es daher sehr begrüßen, wenn uns die Möglichkeit gegeben würde, die derzeit vorherrschenden Probleme ausführlich zu besprechen, um so die bestehenden Irritationen zu beseitigen. Eine positive gemeinsame Zusammenarbeit, wie sie auch in der Satzung des FHPD verankert ist, wird von uns weiterhin angestrebt. Denn nur gemeinsam mit Bodendenkmalpflege und Römisch-Germanischem Museum lässt sich unser Ziel, die Schaffung eines Historischen Park Deutz, verwirklichen.

Rückblick 4. Deutzer Kastellfest 24. – 25. Mai 2014

„Alles, was in Köln mindestens drei Mal stattgefunden hat, ist Tradition, ist Brauchtum.“

Mit diesen Worten begrüßte der Schirmherr des 4. Deutzer Kastellfestes, der Kölner Bürgermeister Hans- Werner Bartsch, in Vertretung des Oberbürgermeisters, die Teilnehmer und Gäste unseres diesjährigen Geschichts- & Kulturfestes auf der historischen Wiese am LVR-Landeshaus in Deutz. Sehr deutlich äußerte er in seinem Grußwort seine Sympathie und sein persönliches Interesse am Ziel des FHPD im rechtsrheinischen Teil der Kölner Innenstadt den Historischen Park Deutz Realität werden zu lassen. Im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Rheinboulevards erklärte er in seinem Grußwort weiter: „Es bleibt aber eine Herausforderung das Moderne mit dem historischen Deutz zu verbinden. Nur in der Kombination wird es zu einer aussagekräftigen Visitenkarte unserer Stadt“.

Auch Dr. Norbert Kühn, Leiter des Referats LVR-Kultur und Konrad Adenauer als Vorsitzender unseres Partner-vereins Fortis Colonia, sprachen in ihren Grußworten ausgesprochen anerkennend über die Aktivitäten des FHPD und die Möglichkeiten und vielfältigen Chancen, mit Archäologie und Geschichte in Deutz etwas zu schaffen, das für ganz Köln große Bedeutung haben könnte.

Mit dem 4. Deutzer Kastellfest präsentierte der FHPD wieder eindrucksvoll und erlebbar die 1700jährige Geschichte der bis 1888 selbstständigen Stadt Deutz, die seit einigen Jahren als Teil der Kölner Innenstadt enorme Veränderung erfährt. Mit der Arena, dem Stadthaus, dem maxCologne-Tower, dem Köln-Triangel, dem neugestalteten Ottoplatz, dem Rheinboulevard und nicht zuletzt durch die sich stetig verändernde KölnMesse erhält Deutz ein völlig neues Bild. Bei dieser Entwicklung gilt es jedoch unbedingt darauf zu achten, dass Veränderung und Weiterentwicklung erkennbar bleiben und für den Betrachter nachvollziehbar sind. Denn wie will man das Heute in seiner Gänze verstehen und das Morgen sinnvoll planen, ohne das Gestern in erlebbarer Weise im Stadtbild erfahren zu können? Der Historische Park Deutz würde hier eine wichtige Funktion erlebbarer Vermittlung übernehmen können –  für Kölner und Kölnbesucher.

Und genau hierfür werben der FHPD und seine vielen befreundeten Verbände und Vereine bei den Deutzer Kastellfesten. So präsentierten auch 2014 wieder der „Römische Vicus“ und das „Collegium Romanum“, die „Terra Coloniensis“, der „Arbeitsgemeinschaft Festung Köln (AFK), die „Kölschen Kürassiere“ oder das „Poller Heimatmuseum“ die wechselvolle Geschichte von Deutz mit den vielen Facetten aller Epochen.

Ein buntes Rahmen- und Bühnenprogramm unterhielt und informierte die Besucher, an vielen Stellen wurden sie zum Mitmachen eingeladen, unsere römischen und mittelalterlichen Spiele fanden in diesem Jahr besonders großen Anklang und unsere Führungen und die Vorträge und Lesungen in den Historischen Gewölbekellern der alten Abtei St. Heribert waren teilweise völlig ausgebucht.

Ganz herzlich möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal für die Hilfe und Unterstützung Aller bedanken, die zum Gelingen und dem großen Erfolg des 4. Deutzer Kastellfestes beigetragen haben. Ohne Euch und die Hilfe unserer Spender und Sponsoren wäre ein solches Fest sicher nicht zu realisieren.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim 5. Deutzer Kastellfest am 30. und 31. Mai 2015 !

Exkursion nach Xanten

Xanten – von den Römern bis ins Mittelalter Tagesexkursion  am Samstag, den 28. Juni 2014

Wem fällt bei den Schlagwörtern Archäologie und Römerzeit nicht sofort Xanten ein? Xanten, die Stadt am Niederrhein, mit ihrer mehr als 2000-jährigen Geschichte, den eindrucksvollen Zeugen römischer und mittelalterlicher Vergangenheit und nicht zuletzt mit dem Archäologischen Park Xanten (APX) mit den auf Originalbefunden rekonstruierten römischen Bauten der Colonia Ulpia Traiana und dem LVR-Römermuseum. Hier wird seit 1975 durch den LVR gegraben, untersucht und rekonstruiert.

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Hier werden wir bei einer Führung vieles zu aktuellen Forschungsergebnissen im römischen Xanten erfahren und beeindruckende Rekonstruktionen besichtigen können, die es erleichtern werden, römisches Leben am Rhein zu verstehen und nachzuempfinden.

Aber nicht nur die Freunde der Römerzeit, auch unsere Mittelalterfans werden bei dieser Exkursion auf ihre Kosten kommen, werden wir doch die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung besichtigen und eine Führung durch den Dom St. Viktor erleben können. Mit seinem romanischen Westbau und dem gotisches Langhaus mit Chor gehört er zu den größten und bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbauten im Rheinland.
Unsere Ganztagestour beginnt am 28.06.2014 um 08.00 Uhr an der Deutzer Werft (unterhalb der Deutzer Brücke). Mit einem Reisebus geht es dann über die Autobahn in Richtung Niederrhein. Den Archäologischen Park Xanten erreichen wir gegen 10.00 Uhr, wo unser Tagesprogramm mit der oben angekündigten Führung beginnt. Danach, etwa gegen 11.30 Uhr, gibt es dann Gelegenheit, den Park und das Römermuseum einzeln oder in kleinen Gruppen zu erkunden. Um 13.00 Uhr nehmen wir gemeinsam im römischen Restaurant des APX ein kleines, aber eben typisches Mittagessen ein. Es wird römische Gerstensuppe geben, wie sie hier schon vor rund 2000 Jahren gegessen wurde. Für uns wird sie allerdings garantiert frisch zubereitet.
Nach dem Mittagessen verlassen wir gemeinsam den Römer-Park in Richtung Innenstadt und besichtigen dort bei einer Führung ab 15.00 Uhr den Xantener Dom St. Viktor. Anschließend wird uns Frau Dr. Meynen bei einem Stadtspaziergang die nicht unerheblichen Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung zeigen. Sicher wird hierbei auch Zeit für eine Kaffeepause in einem gemütlichen Cafe der Xantener Altstadt bleiben. Gegen 18.00 Uhr geht es dann wieder mit dem Bus zurück nach Köln, wo wir gegen 20.00 Uhr wieder an der Deutzer Werft eintreffen werden.

Der Preis für diese ganztägige Exkursion beträgt inklusive Hin- und Rückfahrt mit einem Reisebus, den Eintrittspreisen und Kosten der Führungen sowie dem kleinen Mittagessen im Römerpark pro Person 39,90 €, der bis zum 10.06.2014 auf das Konto von Fortis Colonia e.V. überwiesen sein muss. Die Anmeldung gilt erst nach Gutschrift der Zahlung als verbindlich angenommen.

Ihre Anmeldung senden Sie bitte an den Förderverein Historischer Park Deutz e.V., Karlstraße 15, 50679 Köln oder per Email an fhpd@arcor.de. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl von max. 35 Personen zählt hierbei die Reihenfolge des Eingangs. –>Download Anmeldevordruck als PDF –>
Wir freuen uns auf Sie und eine schöne und interessante gemeinsame Zeit am Niederrhein!