Rückblick: Exkursion nach Zons & Haus Bürgel

18. September 2016

Eine Exkursion – zwei Ziele:
Vom mittelalterlichen Zons zum römischen Kastell Haus Bürgel

Unsere Ziele waren dieses Mal der historische Stadtkern von Zons (ehemals Feste Zons) und das spätrömische Kastell Haus Bürgel auf der rechten Rheinseite.

Die im Mittelalter stark befestigte Stadt Zons wird erstmals im 7. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Große Teile der mittelalterlichen Befestigung sind bis heute erhalten und prägen das Stadtbild von Zons. Archäologische Funde aus der Zeit des 7. Jahrhunderts deuten bereits auf eine Siedlung der Merowingerzeit hin, deren genaue Lage bisher jedoch noch unklar ist. Bis Ende des 14. Jahrhundert lagen die Stadt Zons und die mittelalterliche „Burg Bürgel“ (fränkischer Königshof) in direkter Nachbarschaft auf der linken Rheinseite. Noch bis 1803 diente eine dem heiligen Maternus geweihte Kirche aus dem 9. Jahrhundert, die in der Mitte des Hofes von Haus Bürgel stand, als erste Pfarrkirche der Gemeinde Zons. In Folge einer gewaltigen Überschwemmung zum Jahreswechsel 1373/1374 wurde der Lauf des Rheins dann allerdings so veränderte, dass Haus Bürgel und  Zons durch den Rhein getrennt wurden und Haus Bürgel heute im Rechtsrheinischen zu finden ist. Schon im Mittelalter war bekannt, dass die damalige „Burg Bürgel“ auf den Funda­menten einer spätrömischen Militäranlage erbaut wurde. Doch erst Ende des 20. Jahrhunderts brachten archä­ologi­sche Ausgrabungen Aufschluss über die Geschichte und die Funktion von Haus Bürgel in der Römerzeit.

Das erste Ziel unserer Exkursion war also der mittelalterliche Stadtkern von Zons sein. Hier erwartete uns eine kurzweilige zweistündige Führung durch Zons mit der Gelegenheit auch den Mühlenturm zu besichtigen. Anschließend ging es mit der Autofähre von Zons über den Rhein. Auf einem rund zwei Kilometer langen Weg durch die landschaftlich reizvolle Urdenbacher Kämpe gelangten wir dann schließlich zum ehemaligen Römerkastell Haus Bürgel. Nach einem geführten Besuch durch das Römermuseum konnten wir dann am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gemeinsam unsere Eindrücke verarbeiten bevor es mit dem Bus zurück nach Köln ging.

 

Nach dem Regen kamen die Tränen – Deutzer Kastellfest nach Starkregen abgesagt

Voller Optimismus und Vorfreude auf das bevorstehende Wochenende des 6. Deutzer Kastellfestes am 25./26. Juni 2016 begannen am Freitag ab 12.00 Uhr die Akteure des Kastellfestes mit dem Aufbau ihrer Stände, Zelte und Pavillons auf der historischen Ostwiese des LVR-Landeshauses in Köln-Deutz. Im 5. Jahr seines Vereinsbestehens hatte der Förderverein Historischer Park Deutz e.V. (FHPD) zum 6. Deutzer Kastellfest eingeladen. Es sollte das größte, schönste und bunteste Geschichts-, Kultur- & Veedelsfest werden, das der FHPD bisher ausgerichtet hatte. Und sie kamen in Scharen; Reenactment-Gruppen der Römerzeit und des Mittelalters, wie beispielsweise die kaiserlichen Praetorianer der „Cohors I Praetoria“ mit ihren Frauen, oder eine große Abordnung des Archäologischen Landschaftsparks Nettersheim mit einem großen Lager und der Nachbildung eines römischen Reisewagens, der die Besucher durch Deutz und die Kölner Altstadt fahren sollte. Es kamen Gruppen des Mittelalters, die von Freitag bis Sonntag hier in Deutz zeigen wollten, wie das Leben im 12. Jahrhundert ausgesehen haben mag und man konnte Männer in preußischen Uniformen beobachten, die auf der Festwiese ihr Zelt und einen preußischen Kolonialwaren-Laden aufbauten. Mit all diesen befreundeten Gruppen und Vereinen wollte der FHPD auch in diesem Jahr wieder die mehr als 1700-jährige Geschichte von Deutz ein Stück weit erfahrbar und erlebbar machen, wobei alle Sinne der Besucher angesprochen werden sollten. Sie hätten sehen können, wie Tuch gefärbt wird, Kerzen gezogen werden, Speisen und Getränke zubereitet werden und römische und mittelalterliche Köstlichkeiten hätten an den verschiedensten Ständen probiert werden können. Mit einer interessanten und informativen Kastellfest-Rallye wollte der FHPD die jungen Besucher einladen, mehr über Deutzer Geschichte zu erfahren, wobei den Teilnehmern tolle Preise winken sollten. Ein buntes und abwechslungsreiches Bühnen-Programm, u.a. mit Auftritten von Ludwig Sebus, den Gruppen „THE BEAT goes on“, „Endachsfleech“, dem Jazz-Quartett „Casino“ dem LVR-Chor oder dem Duo „Marlene & Simon“ sollten das Angebot des Kastellfestes abrunden. Über mehr als neun Monate hatte der FHPD dieses Event mit viel ehrenamtlichem Engagement und Herzblut vorbereitet. Viele Stunden und die finanziellen Beiträge der Mitglieder wurden investiert, natürlich auch Spenden und Gelder aus Sponsoring-Verträgen. Es versprach, alles sehr gut vorbereitet, ein schönes und erfolgreiches Fest zu werden.

“Nicht das Kastellfest ist ins Wasser gefallen, sondern das Wasser ins Kastellfest.“

Dann aber kam der Samstag. Zwischen 7.00 und 10.00 Uhr sollten die restlichen Aufbauarbeiten durchgeführt werden, um ab 10.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück aller Teilnehmer das 6. Deutzer Kastellfest zu beginnen. Gegen 7.30 Uhr drehte Petrus dann den großen Wasserhahn auf. Innerhalb von eineinhalb Stunden stand die gesamte Festwiese unter Wasser, der Boden war aufgeweicht und ein weiterer Aufbau wurde unmöglich. Der Festplatz wurde in kürzester Zeit unbespielbar und dem Vorstand des FHPD als Veranstalter blieb nichts anderes übrig, als gegen 10.30 Uhr vor den etwa 60 aktiven Teilnehmern das Kastellfest endgültig abzusagen. Zu dem Regen kam nun auch noch die eine oder andere Träne; das Kastellfest mit monatelanger Vorbereitung und die freudige Stimmung waren buchstäblich in Wasser gefallen. Der 10-jährige Paul aus dem Mittelalterlager drückte es dann aber so aus: “Nicht das Kastellfest ist ins Wasser gefallen, sondern das Wasser ins Kastellfest.“ Der sicher nicht unerhebliche finanzielle Schaden, der dem FHPD als Veranstalter durch diese Absage entstanden ist, konnte bisher noch nicht beziffert werden. Um diesen aber ein wenig abzufangen veranstaltet der FHPD am kommenden Samstag (02.Juli) von 11.00 bis 18.00 Uhr in den historischen Gewölbekellern der ehemaligen Abtei St. Heribert in Deutz (heute Caritas-Altenzentrum) einen Antik-Flohmarkt mit all den Dingen, die eigentlich auf dem Kastellfest zugunsten der Projekte des FHPD hätten verkauft werden sollen.

Der FHPD informiert – Rückblick auf das zweite Halbjahr 2015

Die ersten Wochen des Jahres 2016 liegen bereits hinter uns. Höchste Zeit noch einmal kurz inne zu halten und den Blick zurück auf die vergangenen Monate zu werfen. Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, was wir an Aktivitäten auf die Beine stellen konnten und wie diese dann von unseren Mitgliedern und Besuchern aufgenommen wurden.

Teileröffnung Rheinboulevard
Anfang Juli 2015 erhielt der FHPD überraschend und als einziger Deutzer Verein eine Einladung des Oberbürgermeisters zur Teileröffnung des Rheinboulevards. Diese Einladung haben wir natürlich gerne wahrgenommen und waren dort mit einer großen Abordnung vertreten. Oberbürgermeister Roters nannte damals in einem Gespräch mit Thomas-Georg Tremblau den FHPD einen Verein mit kritischem aber durchaus konstruktivem Dialog.
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Stadtteil- & Sommerfeste / Tag des offenen Denkmals
Nach der Teilnahme am Deutzer Familien- & Stadtteilfest der IG Deutz mit einem Info- & Spielestand im Sommer, sowie dem Besuch des Brückenfestes der Düxer Clowns und des Sommerfestes des Caritas Altenzentrums St. Heribert starteten wir im Spätsommer unser Herbstprogramm mit der Teilnahme am Tag des offenen Denkmals in Kooperation mit dem Caritas-Altenzentrum.

 

Die Besucher konnten in einer Familienführung sowie in zwei Themenführungen Geschichte zum Anfassen erleben und u.a. die ehemalige Klosterkirche Alt St. Heribert und die historischen Gewölbekeller der alten Abtei besichtigen.

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Ärchäologie im Rheinboulevard – Eine Änderung im Konzept der Stadt Köln
Am 15. September verkündete die Stadt Köln in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit, dass nun doch mehr an Archäologie im Rheinboulevard gezeigt wird, als noch im Frühjahr 2015 geplant war. Als FHPD fanden wir im neuen Konzept einen großen Teil unsere Forderungen wieder und begrüßten diese überraschende Entwicklung. Aus heutiger Sicht müssen wir allerdings wieder Fragen aufwerfen, die am Vorgehen der Stadt in Bezug auf den Umgang mit Archäologie und Geschichte im Rheinboulevard zweifeln lassen. So ist hier Einiges doch kritisch zu betrachten, unter Anderem der Abriss des Deutzer Kürassier Denkmals, bei dem uns eine Rückkehr mehr als fraglich erscheint.
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Dankeschön-Grillfest des FHPD
Weiter ging es im Oktober mit einem Dankeschön-Grillfest für unsere aktiven Mitglieder, Freunde und Unterstützer. In einem kurzen Grußwort übermittelte Bürgermeister Hans-Werner Bartsch den Dank des Oberbürgermeisters Jürgen Roters für das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement des Fördervereins.
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Exkursion des FHPD zu den Römern in der Eifel
Am 27. September hieß es dann: „Wanderschuhe geschnürt und auf in die Eifel!“. Bei einer ausgezeichneten Exkursion in den Archäologischen Landschaftspark Nettersheim konnten die Teilnehmer nicht nur die Natur genießen, sondern auch etwas über die Römer in der Eifel lernen. Wichtig für den Verein war dabei auch sich über Möglichkeiten der Informationsvermittlung zu informieren, denn das wird ja in Zukunft auch für den FHPD in Deutz ein Thema sein.
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Mitgliederversammlung 2016
Im November fand die jährliche Mitgliederversammlung statt, bei der Gabriele Schink von den Mitgliedern als Schriftführerin bestätigt wurde. Neu in den Vorstand rückte Margot Hoffmann als zweite Vorsitzende. Sie ersetzt Rolf Lüttgen, der das Amt leider aus persönlichen Gründen aufgeben musste. An dieser Stelle wollen wir es natürlich nicht versäumen Herrn Lüttgen für seine geleistete Arbeit noch einmal herzlich zu danken.

Von Weihnachtsbäumen und beleuchteten Toren
Und dann kam schon die Advents- und Weihnachtszeit. Diese läutete der FHPD mit dem Aufstellen eines Weihnachtsbaumes am Osttor und einer kleinen vorweihnachtlichen Feierstunde ein. Nach einem offenen Adventssingen im Caritas Altenzentrums St. Heribert wurden die Besucher20151128_171616_w-burichter_2 durch ein Bläser Ensemble der evangelischen Kirchengemeinde Deutz/Poll vor die Tore des Altenzentrums gelockt. Von dort gab es bei Gebäck und Glühwein einen hervorragenden Blick auf den 6 Meter hohen Weihnachtsbaum, der durch Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und unseren Vorsitzenden Thomas-Georg Tremblau zum Leuchten gebracht wurde. Dazu spielten wieder die Bläser der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Daniel Konrad. Toni Buhz vom Heimatverein Alt-Köln trug anschließend und zur Freude aller Besucher weihnachtlich-kölsche Verzällcher vor. Als besonderer Höhepunkt erstrahlten dann erstmals zum Ende dieser Veranstaltung die neuen Strahler am Osttor, die zukünftig die Reste des ehemaligen Tors des spätrömischen Kastells Divitia in besonderem Licht erscheinen lassen werden. Diese Beleuchtungsanlage ist Bestandteil einer Schenkung an die Stadt Köln, die der FHPD 2015 anlässlich des Deuter Kastellfestes der Stadt überreichen konnte und die durch Spenden finanziert wurde.

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Nikolausfeier nicht nur für Kinder
Nach dieser vorweihnachtlichen Auftaktveranstaltung war dann als letzte Veranstaltung in 2015 die Nikolausfeier des FHPD ein runder Abschluss eines ereignisreichen Jahres. Im Rahmen des lebendigen Adventskalenders von Deutz-Dialog übernahm der FHPD auch in diesem Jahr wieder die Ausrichtung einer kleinen Nikolausfeier in den historischen Gewölbekellern. Bei Gebäck, Punsch und Glühwein konnten große und kleine Kinder der Ankunft des Nikolaus entgegenfiebern. Ein musikalisches Rahmenprogramm mit gemeinsamem Liedersingen führte zum Höhepunkt des Nachmittags und Margot Hoffmann erzählte aus dem Leben des Heiligen Nikolaus von Myra. In leuchtende Augen konnte man sehen, als schließlich der Nikolaus kam und kleine Geschenke an die Kinder verteilte.dsc08487

Aktuelles & Termine

An dieser Stelle finden Sie unsere aktuellen Mitteilungen und Terminankündigungen.

EILMELDUNG!!! Sensationelle Kehrtwende!

Jetzt doch … !
Die Deutzer Bodenschätze werden sichtbar & erlebbar
in den neuen Rheinboulevard integriert!

Für Dienstag, den 15. Sptember 2015 hatten die Planer des Rheinboulevards und das Römisch-Germanische Museum zu einer Pressekonferenz eingeladen. Thema der PK war: „Spektakuläre Funde unter dem Rheinboulevard“.

Dr. Marcus Trier, Leiter des Römisch-Germanischen Museums und der Kölner Bodendenkmalpflege, sprach in einem einleitenden Vortrag über die große historische Bedeutung des Ortes im eingetragenen Bodendenkmal „Kastell Divitia“ und betonte erneut, dass es sich hier um die Keimzelle von Deutz bzw. vom rechtsrheinischen Köln handelt.

Im weiteren Verlauf stellte er gemeinsam mit Dr. Joachim Bauer vom Grünflächenamt der Stadt Köln dann die Funde vor, die zukünftig in den südlichen Teil des Rheinboulevards sichtbar und erlebbar integriert werden sollen. Hierzu zählen neben der bereits eingeplanten Eisenbahndrehscheibe und der Bahndammmauer des ehemaligen Bahnhofs „Deutz-Schiffsbrücke“ aus dem 19. Jahrhundert, dem s.g. Schinkenkessel (römischer Eckturm bzw. preussischer Festungsturm) und der Oberfläche des mittelalterlichen Wehrturms der Grafen von Berg nun auch:

– die Reste des römischen Westtores (Kastell Divitia)
– der nördliche Zwischenturm des Kastells
– Alt St. Urban, die erste mittelalterliche Pfarrkirche von Deutz.

Dr. Bauer ergänzte diese Vorstellung dann noch mit dem interessanten Hinweis: „Das Ganze ist eine Bereicherung für den Rheinboulevard und kommt dem von den Bürgern geforderten historischen Park schon recht nahe. Die aktuellen Pläne sind dieser Mail als PDF angehängt. Sie zeigen deutlich, dass sich hier nun doch etwa 80% der Ideen und Vorstellungen des FHPD zur Integration der „Deutzer Bodenschätze“ in den neuen Rheinboulevard wiederfinden.

Die Beurteilung, ob und in wie weit diese Umplanungen auch auf die Aktivitäten des FHPD zurückzuführen sind, überlassen wir anderen. Allerdings erreichen uns seit Bekanntwerden dieser neuen Ausführungspläne viele Glückwünsche mit anerkennenden Worten zur Arbeit des FHPD. Wir jedenfalls sind begeistert und begrüßen diese Kehrtwende sehr, selbst wenn hier nicht von allen Seiten von einer „Kehrtwende“ gesprochen wird. So betonte Dr. Trier als Chef der Kölner Bodendenkmalpflege in einer Stellungnahme gegenüber dem FHPD, dass „… das Römisch-Germanische Museum im gesamten Abwägungsprozess, der bis in die Jahre 2008/9 zurück zu verfolgen ist, immer in offener Abwägung auf den möglichen Erhalt und die Integration der damals noch nicht freigelegten Befunde hingewiesen hat.

Allerdings sind wir der Auffassung, dass hier durchaus von einer Kehrtwendung in Bezug auf die zukünftige Gestaltung des Rheinboulevards, unter verstärkter Berücksichtigung der Archäologie, gesprochen werden kann. Vergleicht man nämlich das, was am 15.09.2015 durch Herrn Dr. Trier und Herrn Dr. Bauer vorgestellt wurde mit dem, was bis dahin für diesen Bereich geplant war, ist das schon eine gewaltige Veränderung, die einer Kehrtwende gleichzusetzen ist. Hier wird, und das begrüßen wir ausdrücklich, der historischen Bedeutung des Ortes mit seiner wertvollen und überraschend gut erhaltenen Archäologie in nun angemessener Weise entsprochen. Und das nicht zuletzt aufgrund der Intervention der Verantwortlichen der Bodendenkmalpflege aus Köln und Düsseldorf! Dazu gratulieren wir ganz besonders und sagen hierfür gerne die volle Unterstützung des FHPD zu.

 

Zur PDF der aktuellen Ausführungspläne der Stadt Köln

Der FHPD informiert Juli 2015

Das erste Halbjahr 2015 haben wir nun ja in recht rasantem Tempo hinter uns gebracht, die erste Hälfte der Sommerferien liegt auch schon wieder hinter uns und unsere Planungen für unser Programm des zweiten Halbjahres laufen auf Hochtoren. Aber was war bisher in diesem Jahr?

Neujahrsempfang im OASIS

Unser Neujahrsempfang, der in diesem Jahr dankenswerter Weise von unseren Mitgliedern Rolf Lüttgen und dem Restaurant OASIS finanziert wurde und der am 16.01.2015 erstmalig im OASIS stattfinden konnte, war recht gut besucht und sicher auch wieder ein voller Erfolg. Durch viele interessante Gäste und einer Reihe guter Gespräche gewinnt diese Veranstaltung in und für Deutz, natürlich auch für den FHPD selbst, immer mehr an Bedeutung.
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Der FHPD im Deutzer Dienstagszug

Auch durch unsere erneute und wieder ausgesprochen erfolgreiche Teilnahme als Geschichts- und Kulturverein im Deutzer Dienstagszug ist unsere Bedeutung im und für‘s Veedel sicher wieder ein gutes Stück gewachsen. Mit einer großen Fußgruppe und dem Vorstand der IG Deutz auf dem Festwagen konnten wir wieder überzeugen und zum zweiten Mal in Folge den 1. Platz in der Gruppe der Vereine belegen. Das macht ein wenig stolz.   Mer hatte evver och widder vill Spaß an d‘r Freud !
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Das 5. Deutzer Kastellfest 2015
Aber stolz können wir ruhig auch auf unsere Erfolge beim 5. Deutzer Kastellfest sein. Mit über 60 Teilnehmern aus 16 verschiedenen Gruppen und Vereinen, mit einem breiten Mitmach-Angebot für alle Besucher, einem bunten und unterhaltsamen Bühnenprogramm und rund 6.000 Besuchern an beiden Tagen, konnten wir dieses Geschichts-, Kultur- & Veedelsfest auf die Beine stellen, das in Köln sicher seines Gleichen sucht. So jedenfalls urteilten viele Besucher und nicht zuletzt Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und der 1. Landesrat Reiner Limbach als stellvertretender Direktor des LVR. Das allerdings war nur möglich mit einem starken Orga-Team, vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und natürlich auch unseren Spendern und Sponsoren, ohne die ein solches Kastellfest nicht zu realisieren ist. Daher an dieser Stelle einmal ganz herzlichen Dank an alle, die das 5. Deutzer Kastellfest ermöglicht haben. Ein weiterer Erfolg ist sicher auch, dass wir das Kastellfest 2015 mit einer schwarzen Zahl abschließen konnten.
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Veränderungen im Vorstand

Nach dem bedauerlichen Rückzug von Dirk Dellhofen aus der aktiven Vereinsarbeit und seinem Rücktritt als Schriftführer im Vorstand des FHPD wurde Frau Gabriele Schink durch den Vorstand als Schriftführerin kooptiert. Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei Dirk Dellhofen und seiner Familie für ihren Einsatz und die geleistete Vereinsarbeit der vergangenen Jahre und wünscht der ganzen Familie für die Zukunft alles Gute.

Was war sonst noch ?

Das erste Halbjahr 2015 war auch sonst für den FHPD recht ereignisreich. Mit diversen Führungen und einer Vortragsveranstaltung mit dem Kunsthistoriker Christoph Kühn konnten wir wieder auf Deutzer Geschichte und Archäologie aufmerksam machen und somit auf unser Thema, den Historischen Park Deutz als einen Teil des zukünftigen UNESCO-Welterbes „Niedergermanischer Limes“.

Wir waren dabei, als am 13. Juli 2015 die Ufertreppe des Rheinboulevards durch Oberbürgermeister Jürgen Roters eröffnet wurde. Roters nannte dabei in einem Gespräch den FHPD „ … einen Verein mit kritischem aber durchaus konstruktivem Dialog.“ (!)
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Besonders begeistert sind wir aber über aktuelle Informationen aus zuständigen Stellen der Stadtverwaltung. Nach diesen können wir jetzt davon ausgehen, dass im südlichen Bereich des Boulevards, der Schnittmenge von Rheinboulevard und Historischer Park Deutz, nun doch mehr der Deutzer Archäologie erhalten bleibt und zukünftig auch zu sehen sein wird, als ursprünglich einmal geplant war. Dazu gehören neben dem Unterbau der Eisenbahn-Drehscheibe und dem Reiterdenkmal nun auch die nicht unerheblichen Reste des Kastells Divitia und die mächtigen Grundmauern der ersten mittelalterlichen Deutzer Pfarrkirche Alt St. Urban. Die inzwischen
von verschiedensten Seiten gehörte Meinung, diese neue Entwicklung sei letztlich auch auf die vielen Aktivitäten des FHPD zurückzuführen, lassen wir hier erst einmal unkommentiert.
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Die intensiven Grabungen der Archäologen des Römisch-Germanischen Museums gehen auf jeden Fall erst einmal weiter und die Befunde bleiben erhalten. Mit der endgültigen Fertigstellung des Rheinboulevards wird dann wohl erst im Frühjahr 2016 zu rechnen sein.

Die Patenschaften des FHPD

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Vor nun gut zwei Jahren hat der FHPD als erster Kölner Verein die Patenschaft über die Reste der östlichen Toranlage des spätrömischen Kastells Divitia in Köln-Deutz übernommen, einem in die Kölner Denkmalliste eingetragenen Bodendenkmal. Wenige Monate später dann auch über die angrenzenden, parkähnlichen Grünanlagen „Am Deutzer Kastell“. Die offizielle Namensgebung „Am Deutzer Kastell“ ist auf eine Initiative des FHPD zurückzuführen und gilt seit einer entsprechenden Beschlussfassung durch die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt/Deutz.

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Mindestens einmal wöchentlich pflegen, gestalten und reinigen Mitglieder unserer „AG Grün am Osttor“ ehren-amtlich das Denkmal und die angrenzenden Grünanlagen. Wie für viele andere Aktivitäten des Vereins kann der FHPD auch hier am Osttor immer wieder Unterstützung in Form helfender Hände gebrauchen. Wer fühlt sich angesprochen?

Und was kommt noch ?

Für das 2. Halbjahr 2015 stehen jetzt noch folgende Termine an:

17. Deutzer Familien- & Stadtteilfest am 08. und 09. August 2015
Hierfür suchen wir noch Unterstützung am Info- & Spielestand

„Ein Resümee“ – Rückblick auf Kastellfest und Deutzer Stadtteilfest am 11.08.2015
Wie war es, was war gut, was sollte man ändern ?

Sommerfest im Caritas-Altenzentrum Alt St. Heribert am 15.08.2015 ab 14.00 Uhr.
Auch hier sollten wir uns sehen lassen – im FHPD-Polo !

„Düxer Bröckefess“ der Düxer Clowns am 28. und 29. August 2015
Für die „Drüber und Drunter Party“ am 28.08.2015 haben wir für 19.00 Uhr einen Tisch bestellt und hoffen auf rege Beteiligung unserer Mitglieder.  Es ist sicher wichtig, dass wir bei unserem jüngsten Mitglied, den Düxer Clowns, zahlreich und im FHPD-Polo vertreten sind !

„Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September 2015
In Kooperation mit dem CAZ-Altenzentrum St. Heribert bietet der FHPD u.a. einige Führungen durch die historischen Gewölbekeller der alten Abtei an. Besonderheit: Kinderführung.

„Dankeschön-Grillfest“ am Samstag, 26. September 2015 – 17.00 Uhr
für alle Aktiven und Freunde des FHPD unter der großen Kastanie am Osttor.
Hierzu wird aber noch gesondert eingeladen.
(Eventuell Terminverlegung auf Samstag, den 03.10.2015)

Ganztages-Exkursion in den Archäologischen Landschaftspark Nettersheim am 27. September 2015
Hierfür erfolgt noch eine gesonderte Einladung. Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen.

Ordentliche Mitgliederversammlung am Donnerstag, 12. November 2015 – 19.00 Uhr
Im Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 42

Aufstellung und Inbetriebnahme des Weihnachtsbaums am Osttor – 28. November 2015 – 15.00 Uhr
mit Glühwein, Gebäck und vorweihnachtlicher Musik.
Anschließend Adventssingen im CAZ St. Heribert mit Daniel Konrad, Kantor der ev. Kirchengemeinde.

Nikolausfeier in den Gewölbekellern der alten Abtei – Samstag, 05. Dezember 2015 – 17.00 Uhr.
Auch hierfür suchen wir noch Unterstützung und Ideen.

Außerdem wollen wir in den Sommermonaten an jedem Mittwoch zwischen 18.00 und 20.00 Uhr unseren Patenschaften nachkommen und am Osttor ein wenig klar Schiff machen. Das fängt an beim Reinigen des Bodendenkmals und endet beim „Wildkräuter“ zupfen (der Eine oder Andere nennt sie auch Unkraut).

Gemeinsam für Deutz,  gemeinsam für Köln.
Gemeinsam für den Historischen Park Deutz !

OB Jürgen Roters im Gespräch

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Deutz, 13.07.2015. Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Historischer Park Deutz e.V. (FHPD), anlässlich der Eröffnung der neuen Freitreppe des Rheinboulevards in Deutz, nannte Oberbürgermeister Jürgen Roters den FHPD einen Verein, der sich mit kritischem aber konstruktivem Dialog zu Wort meldet. Gleichzeitig signalisierte er die Annahme der angebotenen Schenkung des FHPD durch die Stadt Köln.

Anlässlich des 5. Deutzer Kastellfestes Ende Juni 2015 hatte der FHPD, der sich seit Jahren für die Realisierung des Historischen Park Deutz im eingetragenen Bodendenkmal „Kastell Divitia“ einsetzt, der Stadt nämlich eine Schenkung angeboten, mit der eine Beleuchtungsanlage für die Reste des römischen Osttores und Informationstafeln für den HPD finanziert werden sollen.

 

„Wir wollen Verantwortung übernehmen wo öffentliche Mittel fehlen.“

 Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende des FHPD, Thomas-Georg Tremblau, nicht nur diese Schenkung, sondern begründete auch die Aktivitäten des Fördervereins. „Nicht zuletzt durch die Übernahme der Patenschaften über das spätrömische Osttor und die angrenzenden Grünanlagen ‚ Am Deutzer Kas-tell‘ leben wir seit nun rund zwei Jahren bürgerschaftliches Engagement und übernehmen so Verantwortung  für einen Teil unseres gemeinsamen historischen Erbes.“

Neues UNESCO-Welterbe für Köln

Geht es nach den Antragstellern und der Deutschen Limeskommission, so wird Köln schon in wenigen Jahren mit dem spätrömischen Kastell Divitia (310 – 315  n. Chr.) einen Teil eines neuen UNESCO-Weltkulturerbes haben. Der Antrag zur Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO ist gestellt und die Chancen auf Erfolg sind wohl mehr als gut. Dann wird in Köln über eine erlebbare Präsentation der „Deutzer Bodenschätzen“ nachgedacht werden müssen. Mit der Idee vom Historischen Park Deutz und den aktuellen Überlegungen zur Präsentation der Archäologie im neuen Rheinboulevard ist da sicher ein beispielgebender Anfang gemacht.

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Stadtrat muss Historischen Park Deutz als eigenständiges Projekt beschließen

Nun wird der Kölner Stadtrat noch folgen müssen und den Historischen Park Deutz auch offiziell als Städtebau-Projekt beschließen. Denn nur so wird es möglich sein auch Fördermittel aus den verschiedensten Töpfen zu beantragen.

Die Rheinischen Versorgungskassen unterstützen den FHPD

Die Rheinischen Versorgungskassen (RVK),  einer der bedeutendsten Kölner Investoren,  unterstützen den FHPD mit 5.000,- € !

Anlässlich der Nikolausfeier des FHPD am 06. Dezember 2014 in den Historischen Gewölbekellern der ehemaligen Benediktiner-Abtei St. Heribert in Deutz übergab, in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Andreas Hupke, der Geschäftsführer der Rheinischen Versorgungskassen, Herr Reinhard Elzer, an den FHPD einen Spenden-Scheck in Höhe von 5.000,- €. Konnte es hierfür ein passenderes Datum geben als den Nikolaustag?

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Diese finanzielle Unterstützung bedeutet für den Förderverein nicht nur eine willkommene Finanzspritze, sondern ist sicher auch eine wertvolle Anerkennung durch einen großen Kölner Investor; sind die Rheinischen Versorgungskassen u.a. doch Eigentümerin von maxCologne (Lanxess-Hauptverwaltung am Deutzer Rheinufer), dem Rheinetagenhaus und dem Köln-Triangle.

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In den vergangenen drei Jahren haben wir immer wieder zu hören bekommen, mit unseren Forderungen nach einer verstärkt erlebbaren Integration von Archäologie und Geschichte in neue und aktuelle Bauvorhaben der Stadt Köln würden Investoren abgeschreckt und verunsichert. Zumindest hier in Deutz scheint dies jedoch – wie man jetzt sieht – nicht der Fall gewesen zu sein. In seinem Grußwort betonte Herr Elzer sein großes  Interesse an Kölner Archäologie und Geschichte. So soll der von den Rheinischen Versorgungskassen zur Verfügung gestellte Betrag u.a. auch für Informationstafeln in einem Historischen Park Deutz und für die Beleuchtung der Reste des römischen Kastelltores verwendet werden, für das der FHPD ja bereits 2013 eine weitreichende Patenschaft übernommen hat.Vielleicht kann dieses Engagement der RVK für andere Deutzer oder Kölner Unternehmen ja signal- und beispielgebend sein, für ein verstärktes Engagement im Rahmen von Denkmalschutz und Denkmalpflege, zum Wohl unserer Stadt, ihrer Bewohner und ihrer Gäste.

Bezirksbürgermeister Andreas Hupke anlässlich der Nikolausfeier des FHPD:

„Eine der beeindruckendsten Feiern die ich bisher erleben durfte! Der Nikolaus wusste von A-Z wo er herkam und was er auch alles zu seinen Lebzeiten an Gutem getan hat! Ein Vergnügen ihm zuzuhören! Es machte ihm sichtlich eine Freude, Kinder und Erwachsene an bzw. in einer Stätte beschenken zu können, die so alt ist wie er!

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Ich weiß jetzt allerdings auch, warum die römischen Bürger damals für ihre Villen die Bodenheizung erfunden haben! Wie die einfachen römischen Soldaten das damals -da waren die Winter ja noch kälter- in den Gemäuern im Deutzer Kastell ausgehalten haben, bleibt mir ein Rätsel ! Jedenfalls, was mich anbelangt, der ich wirklich kein Weichei bin: Ich hatte trotz „Hightech-Survival-Schuhen“ und entsprechenden Socken eiskalte Füße nach der Feier!

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Aber wie gesagt: In jeder Hinsicht ein unvergessliches Erlebnis! Ich würde jeder Zeit wieder ins Kastell pilgern, um dort dem Nikolaus zu begegnen!

Deutz hattet immer seine Schätze! Bisher wusste das kaum einer – außer dem Nikolaus!“

Drei Jahre FHPD

Vorstand mit großer Mehrheit für weitere 3 Jahre bestätigt 

gelebte-partnerschaft-advent-2014-logoAnlässlich der Mitgliederversammlung des FHPD am 13.11.2014 im Hotel Skada-City in Köln-Deutz wurde der vierköpfige Vereinsvorstand nach 3-jähriger Amtszeit neu gewählt. Im Amt bestätigt wurde einstimmig der bisherige Vorsitzender des FHPD, Thomas-Georg Tremblau, der besonders für seine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit der letzten Monate mit ausdrücklicher Zustimmung und anhaltendem Applaus bedacht wurde.

Mit ebenso großer Mehrheit wurde Dipl. Kfm. Rolf Lüttgen zum 2. Vorsitzenden gewählt. Rolf Lüttgen ist als waschechter Deutzer und „Mann der ersten Stunde“ bereits 2010 als Mitglied der damaligen Bürgerinitiative BID bei unseren ersten Aktionen aktiv dabei gewesen. Am 11.11.2011 war er elftes Gründungsmitglied des FHPD.
Jens-Uwe H. Schweitzer, ebenfalls Gründungsmitglied des FHPD und seit 2011 in der Position des 2. Vorsitzenden, trat aus persönlichen Gründen nicht wieder zur Wahl an. Ihm gilt unser herzlicher Dank für drei Jahre Vereinsarbeit.

Sascha Ringling, B.A. (Schatzmeister), als weiteres Gründungsmitglied, und der Deutzer Hotelier Dirk Dellhofen (Schriftführer) wurden als weitere Vorstandsmitglieder bestätigt und mit eindrucksvoller und deutlicher Mehrheit in den neuen Vorstand wiedergewählt.

3 Jahre erfolgreich mit bürgerschaftlichem Engagement

Entstanden aus einer Bürgerinitiative zählt der FHPD heute sicher nicht zu den größten, aber ganz bestimmt zu den aktivsten Vereinen im rechtsrheinischen Köln. Er hat sich in den 3 Jahren seines Bestehens, auch über die Grenzen von Deutz hinaus, mit den verschiedensten Veranstaltung einen Namen gemacht. Das Deutzer Kastellfest www.deutzer-kastellfest.de , das im Mai 2015 zum fünften Mal gefeiert werden kann, die Deutzer Gespräche und sicher nicht zuletzt die Patenschaften über die Reste der östlichen Toranlage des spätrömischen Kastells Divitia sind hierbei herausragende Highlights und Beispiele für erfolgreiches bürgerschaftliche Engagement.

Nicht nur in Deutz erreichte der FHPD übrigens in den vergangenen Jahren verstärktes Interesse an einer erlebbaren Integration von Stadtgeschichte und Archäologie in ein modernes Stadtbild. Nach heute weit verbreiteter Ansicht  würde beispielsweise der Historische Park Deutz einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert für den rechtsrheinischen Teil der Kölner Innenstadt und nicht zuletzt auch für den neuen Rheinboulevard bedeuten. Deutz wäre mehr als nur Aussichtspunkt auf Dom und Altstadt.

Mit wachsenden Mitgliederzahlen in die nächsten 3 Jahre

Zu den jetzt rund 100 Mitgliedern des Fördervereins zählen neben vielen Deutzer Bürgern mittlerweile auch zahlreiche Firmen und Vereine, wie beispielsweise die Interessengemeinschaft für Handel, Gewerbe und Dienstleistung e.V, (IG Deutz), Deutzkultur, die IG Deutzer Dienstagszug, das Collegium Romanum, Fortis Colonia und der Heimatverein Alt-Köln. Hinzu kommen natürlich unsere befreundeten Vereine und Organisationen.

Bedeutender Kölner Investor unterstützt den FHPD

Entgegen der Einschätzung mancher Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung hat sich ein großer Kölner Investor nicht davon abbringen lassen, den FHPD, der sich bekanntlich für eine verstärkt erlebbare Präsentation der Kölner Bodendenkmäler einsetzt, mit einer größeren Spende zu bedenken. Bei der bevorstehenden Nikolausfeier, am 06.12.2014, wird er dem FHPD in den historischen Gewölbekellern der alten Abtei St. Heribert offiziell einen Spendenscheck in Höhe von 5.185,- € übergeben.