„Auf den Spuren des Heiligen Heribert“

Mit Pfarrer Jürgen Dreher im Düxer Dom

Samstag, 14. Januar 2017 – 16.00 Uhr

dsc00912Obwohl Neu St. Heribert, der Düxer Dom, im zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde und ein großer Teil der einst prachtvollen Kirchenausstattung damals verloren ging, finden wir hier auch heute noch historisch bedeutsame und künstlerisch äußerst wertvolle Spuren des Heiligen Heribert, dem Erzbischof von Köln und Gründer der im Mittelalter weit über die Grenzen von Deutz und Köln hinaus einflussreichen Benediktiner-Abtei Deutz (1003).

dsc00915Dabei ist das Prunkstück des Düxer Doms sicher der Heribertschrein, eines der Kölner Hauptwerke romanischer Goldschmiedekunst aus der Zeit um 1175. Er ruht heute in einer gläsernen Vitrine auf einem von vier Säulen gestützten Stein aus grünem Marmor im Chor der Kirche. Dieser Reliquienschrein wird sicher der prachtvolle Höhepunkt unserer Spurensuche sein, aber nicht das Einzige, was hier an den Heiligen Heribert erinnert. So öffnet uns Pfarrer Dreher auch die Schatzkammer seiner Kirche und wird uns einen Besuch des Gewand- und Fahnenraume ermöglichen.

Wir freuen uns ganz besonders, dass wir Pfarrer Dreher für diese Veranstaltung gewinnen konnten und treffen uns am 14.01.2017 um 15.50 Uhr vor der Kirche an der Deutzer Freiheit.

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Erzbischof Heribert von Köln – Kanzler und Seelsorger

Vortrag von und mit Christoph Kühn M.A.

am Freitag, 06. Januar 2017 – 19.30 Uhr in Alt St. Heribert in Köln-Deutz

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Darstellung des Erzbischofs auf der östlichen Stirnseite des Heribertschreins in Neu-Sankt-Heribert in Köln-Deutz

Heribert, der Gründer der Abtei Deutz, amtierte von Weihnachten 999 bis zu seinem Tod im März 1021 als Erzbischof von Köln. Seine Amtszeit lässt sich in zwei Phasen unterteilen: Er war Kanzler und enger Vertrauter von Kaiser Otto III. bis zu dessen Tod im Januar 1002. Nach der Wahl Heinrichs II. zum Nachfolger von Kaiser Otto III. übte Heribert kaum noch reichspolitische Funktionen aus. Vielmehr ging er nun in seiner Rolle als Oberhirte der Kirche von Köln auf.

Heriberts große Beliebtheit in der Kölner Bevölkerung spiegelt sich in den zahlreichen Legenden wider, die sich im Laufe der Zeit um ihn bildeten, und der schon bald nach seinem Tod einsetzenden Verehrung als Heiliger. Die Deutzer Abteikirche wurde zu einer bedeutenden Pilgerstätte im Rheinland.

heribert-klIn seinem Vortrag schildert der Kunsthistoriker Christoph Kühn M.A. mit Lichtbildern von Kunstwerken des Hochmittelalters das Leben des Erzbischofs und seine Tätigkeiten als Kanzler und Seelsorger. Auch die Traditionen seiner Verehrung in der Deutzer Abteikirche des ehemaligen Benediktiner-Klosters werden angesprochen.

Nikolausfeier 2016 des FHPD

Lebendiger Adventskalender – Deutz 2016

Die Nikolausfeier des FHPD – nicht nur für Kinder !

Samstag, den 10.12.2016 – 15.00 Uhr in den Gewölbekellern der Alten Abtei St. Heribert (Heute Caritas-Altenzentrum St. Heribert)

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Nach den Erfolgen der letzten beiden Jahre wird es im Rahmen der Aktivitäten von „Deutz-Dialog“ auch in diesem Jahr wieder einen lebendigen Adventskalender in Deutz geben. Natürlich ist der FHPD da gerne wieder mit dabei. Als „Türchen“ Nr. 10 wird dann am Samstag vor dem 3. Advent der Eingang zu den historischen Gewölbekellern der ehemaligen Abtei Deutz vorweihnachtlich geschmückt sein und den großen und kleinen Gästen der diesjährigen Nikolausfeier des FHPD Einlass gewähren.

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Dort werden wir dann gemeinsam bei Glühwein, Kinderpunsch, Gebäck und vorweihnachtlicher Stimmung auf den Besuch des Nikolaus warten. Wir haben bereits seine Zusage dass er kommen wird und allen Kindern bis 10 Jahren und  allen großen Kindern ab 80 Jahren ein kleines Geschenk mitbringen wird. Daher sind Anmeldungen Zu unserer Nikolausfeier auch unbedingt erforderlich!

Was: Nikolausfeier des FHPD

Wann: Samstag, 10. Dezember 2016 – 15.00 Uhr

Wo: CAZ St. Heribert, Urbanstraße 1, 50679 Köln-Deutz

Anmeldungen: Bitte bis 03.12.2016 schriftlich oder per Email an den FHPD

Mit dem FHPD in den Advent 2016

Am Freitag, den 25.11.2016 erstrahlt am römischen Osttor, in der Parkanlage „Am Deutzer Kastell“, auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsbaum des FHPD.

Bei vorweihnachtlichen Klängen, und einem adventlichen Rahmenprogramm mit Glühwein und Gebäck aus der Küche des Caritas-Altenzentrums St. Heribert, werden wir am Freitag vor dem 1. Advent, am 25.11.2016, um 16.00 Uhr den Weihnachtsbaum des FHPD am Osttor erstrahlen lassen.

Bereits ab 15.00 Uhr laden der FHPD und das Caritas- Altenzentrum St. Heribert auch in diesem Jahr wieder zum offenen Singen ins Café des Altenzentrums ein. Am Klavier begleitet wieder Daniel Konrad, Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Deutz/Poll, Gäste und Bewohner zu alten und neuen Adventsliedern.

Ausserdem dürfen wir uns auch auf einige stimmungsvolle Beiträge vom Bläserkreis der Ev. Kirchengemeinde Deutz Poll, aus dem Heimatverein Alt-Köln e.V. und aus dem Interorthodoxen Kulturzentrums Köln freuen.

Was: Mit dem FHPD in den Advent 2016
Wann: Freitag, 25.11.2016 – 15.00 bis 17.00 Uhr
Wo: Am Osttor, Urbanstraße/Am Deutzer Kastell

Rückblick: Exkursion nach Zons & Haus Bürgel

18. September 2016

Eine Exkursion – zwei Ziele:
Vom mittelalterlichen Zons zum römischen Kastell Haus Bürgel

Unsere Ziele waren dieses Mal der historische Stadtkern von Zons (ehemals Feste Zons) und das spätrömische Kastell Haus Bürgel auf der rechten Rheinseite.

Die im Mittelalter stark befestigte Stadt Zons wird erstmals im 7. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Große Teile der mittelalterlichen Befestigung sind bis heute erhalten und prägen das Stadtbild von Zons. Archäologische Funde aus der Zeit des 7. Jahrhunderts deuten bereits auf eine Siedlung der Merowingerzeit hin, deren genaue Lage bisher jedoch noch unklar ist. Bis Ende des 14. Jahrhundert lagen die Stadt Zons und die mittelalterliche „Burg Bürgel“ (fränkischer Königshof) in direkter Nachbarschaft auf der linken Rheinseite. Noch bis 1803 diente eine dem heiligen Maternus geweihte Kirche aus dem 9. Jahrhundert, die in der Mitte des Hofes von Haus Bürgel stand, als erste Pfarrkirche der Gemeinde Zons. In Folge einer gewaltigen Überschwemmung zum Jahreswechsel 1373/1374 wurde der Lauf des Rheins dann allerdings so veränderte, dass Haus Bürgel und  Zons durch den Rhein getrennt wurden und Haus Bürgel heute im Rechtsrheinischen zu finden ist. Schon im Mittelalter war bekannt, dass die damalige „Burg Bürgel“ auf den Funda­menten einer spätrömischen Militäranlage erbaut wurde. Doch erst Ende des 20. Jahrhunderts brachten archä­ologi­sche Ausgrabungen Aufschluss über die Geschichte und die Funktion von Haus Bürgel in der Römerzeit.

Das erste Ziel unserer Exkursion war also der mittelalterliche Stadtkern von Zons sein. Hier erwartete uns eine kurzweilige zweistündige Führung durch Zons mit der Gelegenheit auch den Mühlenturm zu besichtigen. Anschließend ging es mit der Autofähre von Zons über den Rhein. Auf einem rund zwei Kilometer langen Weg durch die landschaftlich reizvolle Urdenbacher Kämpe gelangten wir dann schließlich zum ehemaligen Römerkastell Haus Bürgel. Nach einem geführten Besuch durch das Römermuseum konnten wir dann am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gemeinsam unsere Eindrücke verarbeiten bevor es mit dem Bus zurück nach Köln ging.

 

Herbstputz des FHPD

Große Herbstaktion für ein schönes Ambiente am Deutzer Kastell

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Es wird Zeit, dass wir unser „Patenkind“ das römische Osttor und dessen Umgebung vor dem nahenden Winter mal wieder etwas aufhübschen. Dazu benötigen wir viele fleißige Hände. Daher ist jeder, der gerne mit anpacken möchte (egal ob Vereinsmitglied oder einfach nur engagierte Deutzerinnen und Deutzer) herzlich eingeladen uns am 15.10. zu unterstützen.

Als kleines Dankeschön laden wir alle Helferinnen und Helfer zu einer Brotzeit in die Gewölbekeller der alten Abtei ein.
Außerdem verlosen wir dann unter allen Teilnehmern einen Sonntagsbrunch für zwei Personen im Restaurant Oasis.

Bitte meldet euch / melden Sie sich bei Interesse und für unsere bessere Planung unter fhpd@arcor.de an.

Wir freuen uns auf Sie / Euch!

Ihr/Euer Vorstand!

Nach dem Regen kamen die Tränen – Deutzer Kastellfest nach Starkregen abgesagt

Voller Optimismus und Vorfreude auf das bevorstehende Wochenende des 6. Deutzer Kastellfestes am 25./26. Juni 2016 begannen am Freitag ab 12.00 Uhr die Akteure des Kastellfestes mit dem Aufbau ihrer Stände, Zelte und Pavillons auf der historischen Ostwiese des LVR-Landeshauses in Köln-Deutz. Im 5. Jahr seines Vereinsbestehens hatte der Förderverein Historischer Park Deutz e.V. (FHPD) zum 6. Deutzer Kastellfest eingeladen. Es sollte das größte, schönste und bunteste Geschichts-, Kultur- & Veedelsfest werden, das der FHPD bisher ausgerichtet hatte. Und sie kamen in Scharen; Reenactment-Gruppen der Römerzeit und des Mittelalters, wie beispielsweise die kaiserlichen Praetorianer der „Cohors I Praetoria“ mit ihren Frauen, oder eine große Abordnung des Archäologischen Landschaftsparks Nettersheim mit einem großen Lager und der Nachbildung eines römischen Reisewagens, der die Besucher durch Deutz und die Kölner Altstadt fahren sollte. Es kamen Gruppen des Mittelalters, die von Freitag bis Sonntag hier in Deutz zeigen wollten, wie das Leben im 12. Jahrhundert ausgesehen haben mag und man konnte Männer in preußischen Uniformen beobachten, die auf der Festwiese ihr Zelt und einen preußischen Kolonialwaren-Laden aufbauten. Mit all diesen befreundeten Gruppen und Vereinen wollte der FHPD auch in diesem Jahr wieder die mehr als 1700-jährige Geschichte von Deutz ein Stück weit erfahrbar und erlebbar machen, wobei alle Sinne der Besucher angesprochen werden sollten. Sie hätten sehen können, wie Tuch gefärbt wird, Kerzen gezogen werden, Speisen und Getränke zubereitet werden und römische und mittelalterliche Köstlichkeiten hätten an den verschiedensten Ständen probiert werden können. Mit einer interessanten und informativen Kastellfest-Rallye wollte der FHPD die jungen Besucher einladen, mehr über Deutzer Geschichte zu erfahren, wobei den Teilnehmern tolle Preise winken sollten. Ein buntes und abwechslungsreiches Bühnen-Programm, u.a. mit Auftritten von Ludwig Sebus, den Gruppen „THE BEAT goes on“, „Endachsfleech“, dem Jazz-Quartett „Casino“ dem LVR-Chor oder dem Duo „Marlene & Simon“ sollten das Angebot des Kastellfestes abrunden. Über mehr als neun Monate hatte der FHPD dieses Event mit viel ehrenamtlichem Engagement und Herzblut vorbereitet. Viele Stunden und die finanziellen Beiträge der Mitglieder wurden investiert, natürlich auch Spenden und Gelder aus Sponsoring-Verträgen. Es versprach, alles sehr gut vorbereitet, ein schönes und erfolgreiches Fest zu werden.

“Nicht das Kastellfest ist ins Wasser gefallen, sondern das Wasser ins Kastellfest.“

Dann aber kam der Samstag. Zwischen 7.00 und 10.00 Uhr sollten die restlichen Aufbauarbeiten durchgeführt werden, um ab 10.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück aller Teilnehmer das 6. Deutzer Kastellfest zu beginnen. Gegen 7.30 Uhr drehte Petrus dann den großen Wasserhahn auf. Innerhalb von eineinhalb Stunden stand die gesamte Festwiese unter Wasser, der Boden war aufgeweicht und ein weiterer Aufbau wurde unmöglich. Der Festplatz wurde in kürzester Zeit unbespielbar und dem Vorstand des FHPD als Veranstalter blieb nichts anderes übrig, als gegen 10.30 Uhr vor den etwa 60 aktiven Teilnehmern das Kastellfest endgültig abzusagen. Zu dem Regen kam nun auch noch die eine oder andere Träne; das Kastellfest mit monatelanger Vorbereitung und die freudige Stimmung waren buchstäblich in Wasser gefallen. Der 10-jährige Paul aus dem Mittelalterlager drückte es dann aber so aus: “Nicht das Kastellfest ist ins Wasser gefallen, sondern das Wasser ins Kastellfest.“ Der sicher nicht unerhebliche finanzielle Schaden, der dem FHPD als Veranstalter durch diese Absage entstanden ist, konnte bisher noch nicht beziffert werden. Um diesen aber ein wenig abzufangen veranstaltet der FHPD am kommenden Samstag (02.Juli) von 11.00 bis 18.00 Uhr in den historischen Gewölbekellern der ehemaligen Abtei St. Heribert in Deutz (heute Caritas-Altenzentrum) einen Antik-Flohmarkt mit all den Dingen, die eigentlich auf dem Kastellfest zugunsten der Projekte des FHPD hätten verkauft werden sollen.